CO2-Kompensation

Ihr Baum-Investment bedeutet zugleich einen beachtlichen Beitrag zur CO2-Bindung:

Treibhausgase: Die Situation

Die Situation ist fatal: Mehr Menschen, bis 2050 nochmals 3 Mrd. mehr auf dann 9 Mrd. brauchen mehr Energie. 2/3 des CO2 Emissionen resultieren aus der  Energieerzeugung. Man muss nicht sonderlich gut in den Grundrechnungsarten sein um zu erkennen: Die CO2 Emissionen werden noch stark zunehmen (Literatur dazu: Prognose bis 2035: CO2-Ausstoß steigt jährlich um 1,1 Prozent; Spiegel Online 06/2014).

Es ist schön zu sehen, dass in Deutschland die Emissionen zumindest nicht zunehmen (Quelle: Umweltbundesamt) Das Ziel der Absenkung in 2050 um ca 22 % ist aber in weiter Ferne, nicht nur zeitlich. Die sog. Keeling Curve gibt die unangenehmen Wahrheit schonungslos wider. Die Kurve steigt seit 1060 stetig und steil an und hat 2015 einen Höchstwerte erreicht.

Die Ansätze sind klar: Alles was getan werden kann zur CO2 (Treibhausgas) Vermeidung und Verminderung des Treibhausgas-Gehaltes in der Luft sollte getan werden, von Regierungen, Industrien, Verbrauchern, von jedem einzelnen von uns.

Treibhausgaskompensation und -vermeidung: C-Speicherung

Bäume sind die besten sog. terrestrischen CO2 Speicher und CO2 Senken.

Ihre Bäume werden als Bäumchen, genannt Ruten, gepflanzt. Diese wachsen zu Bäumen. Dazu benötigen sie CO2 aus der Luft und lagern Kohlenstoff ein. Sie brauchen diesen Stoff für Wachstum. Die Bäume binden ihn, solange die Bäume nicht verbrannt werden. Sie setzen den gespeicherten Kohlenstoff bei natürliche Verrottung peu a peu frei. Sie geben aber, gleichgültig ob schnell oder langsam, nur so viel Kohlenstoff frei, wie sie bei ihrem Wachstum aus der Luft entnommen haben.

Auf Ihrer Parzelle bildet sich Humus, im Erdreich bildet sich Wurzelwerk. Diese Kohlenstoff- Speichermenge im Boden ist wissenschaftlich nicht genau erfasst. Aber diese Speicherkomponente bindet CO 2 auf Dauer, jedenfalls so lange, solange der Boden nicht umgebrochen wird.

Insgesamt haben wir die CO2 Speicherung eines Gebindes per Hektar auf durchschnittlich ca 24 bis 26 Tonne/Jahr CO2 über die Laufzeit geschätzt, mit der Unsicherheit, dass dies mehr oder weniger sein kann. Wir haben es mit Lebewesen zu tun, die auf unterschiedliche Einflüsse unterschiedlich reagieren und wachsen.

Preisentwicklung für CO2 Kompensation

Gegenwärtig sind die Preise für CO2 Kompensationen im sog. Emissionshandel “im Keller”. Das bedeutet natürlich auch, dass die Preise für den privaten Handel, der für die Investoren, die Investorinnen in Frage käme, ebenso verfallen sind. Der Preis kam von 37 €/t herunter und liegt derzeit bei nur ca 6 €/t/CO2.

Die EU hat erkannt, dass sie zu Beginn der Einführung dieses Instrumentariums zu großzügig mit der Vergabe der sog. Zertifikate umgegangen ist. Maßnahmen, die einerseits die sog. CO2 Zertifikate verknappen und andererseits ein angemessenes Entgelt für die Erzeuger von sauberer Luft beinhalten, sind zwar in Rede, aber derzeit nicht in der Umsetzung.

Jetzt fordern die 6 großen Mineralölkonzerne BP, Total, Shell, Statoil, BG Group und Eni ein Preissystem für CO2 Emissionen. Wenn der Ausstoß von CO2 Geld kostet, sei dies ein Anreiz für die Nutzung von Erdgas statt Kohle, mehr Energieeffizienz und Investitionen zur Vermeidung des Treibhausgases, so die Pressenotiz (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/shell-bp-und-co-energiekonzerne-fordern-weltweite-co2-preise/11852270.html)

Die weitere Entwicklung bleibt indessen abzuwarten.